:: Lesenswertes ::
The Evening Blues
Am 5. Juli 2008 gab der Frauenchor Höngg einmal mehr sein breites Repertoire zum Besten und begeisterte sein Publikum mit Jazz-Rhythmen, World Music und kessen Kostümen.
Cooler Jazz, heisse Rhythmen und ein begeistertes Publikum, so könnte man das diesjährige Sommerkonzert des Frauenchors Höngg zusammenfassen. Trotz besten Wetters und grosser Konkurrenz durch das Caliente-Festival in der Innenstadt, zog es am 5. Juli 2008 mehr als 200 Zuschauer zum Konzert nach Höngg. Sie wurden nicht enttäuscht:
Von klassischem Jazz bis World Music war alles geboten, was Aug und Ohr begehrt. Mit kokettem Wimpernschlag, Hüten, Federboas, Netz- und Nahtstrümpfen verwandelten die Damen den Reformierten Kirchgemeindesaal für zwei Stunden in einen Jazz-Club der 40er-Jahre. Neben den Damen begeisterten die Herren vom Werner-Broger-Jazz-Trio das Höngger Publikum immer wieder mit ihren Soloeinlagen.
Selbst nicht eingefleischte Jazz-Fans kamen bei Songs wie „Sway“, „Summertime“, „Misty“, „Fly me to the moon“, „Chattanooga Choo Choo“ oder „Girl from Ipanema“ auf ihre Kosten. Mit rhythmischem Klatschen, begeisterten Zurufen und standing Ovations gouttierte das Publikum die Darbietungen des Frauenchors. Der Film-Klassiker „Reality“ zauberte auch bei kritischen Zuhörern ein Lächeln auf die Lippen. „Amaté adea“ und „Adiemus“ sorgten jeweils für Gänsehaut...
Auftanken konnten verausgabte Zuhörer nach dem Konzert am reichhaltigen Buffet, das eine Vielfalt an kulinarischen Spezialitäten aus Höngger Küchen bereithielt.
Ein rundum gelungener Abend – für Publikum, Chor und Dirigent Gary Abrahams.
Christiane Lellig